Biographie/

Mensch/Künstler/Schriftsteller/Musiker/Schreiber/
TV-Gastgeber/Sänger/Sprecher/Poet/Reisender

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#Sein und Werden - Für- und Vitaworte. 

Leider erinnere ich mich nicht mehr daran, was ich war, bevor ich Jens Böttcher wurde. Seit ich Jens bin, ist allerdings auch schon genug passiert. Das Genre meines Lebens ist wohl die Tragikomödie (wahrscheinlich gilt das ja für uns alle). Der Soundtrack meiner Reise ist intensiv. Es geschieht vieles zwischen den Zeilen. Meine Story ist verwinkelt. Alles wie ich selbst. Ich habe zuhause eine Schatztruhe mit Momenten. Die Sammlung ist umfangreich. Es sind Tragödien drin, Dramen, Leben, Tode, Freude, Scheitern, Triumphe und Wunder. Das größte von allen Wundern wird mir die Liebe bleiben. Ich bin ihr begegnet, ich kenne sie. Sie hat mich sogar geküsst.  Ich denke mir Geschichten und Figuren und Lieder aus, in denen sie stets mitspielt.  Wahrscheinlich hat sie selbst sich meine Geschichte ausgedacht. 

Was das Außen angeht: Ich bin ein echter Hamburger Junge, geboren im Süden der Stadt, lebe allerdings schon seit vielen Jahren vor den Toren des Tores zur Welt im schönen Rosengarten. Ich bin nicht normal, halte das aber für normal. Ich wusste früh in meinem Leben, dass ich schreiben und musizieren möchte. Als junger Mensch bin ich in die Schule gegangen, aber das hat nichts gebracht, also habe ich damit wieder aufgehört. Stattdessen habe ich in einer Filmproduktion angeheuert und dort gelernt, wie man Filme macht. Dann habe ich den Wehrdienst verweigert und Zivildienst gemacht. Dann Rock'n Roll und Punkrock, später Filme, Fernsehen, freiberuflich als Regisseur, als Aufnahmeleiter, Producer, Schreiber und als Sprecher gearbeitet, dabei immer weiter Musik gemacht, Bands, Konzerte, Tourneen, und ich habe immer weiter geschrieben: Texte, Poesie, Comedy fürs Fernsehen und Radio, später Bücher. Ich habe das Leben unterwegs erfühlt, erlebt, erlitten, gespürt. Irgendwann begegnete mir ein langersehntes himmlisches Licht, nur war ich nicht weise genug, es richtig zu deuten. Stattdessen immer weiter lernen, immer weiter reisen, zwischendurch still werden, verstehen, dass immer weiter, immer höher, immer schneller letztlich Kokolores ist. Ich lernte, von Zeit zu Zeit in die Stille zu gehen, dort zu verweilen. 

Wahrheit findet sich nur in ihr, der Stille, Hingabe und Heilung finden sich nur im Kontrollverlust. 

Falls ich irgendetwas weiß, dann hat es mir das Leben dort im stillen Raum beigebracht. Das Wichtigste kann man aber nicht wissen, man kann es nur spüren, nur ahnen, nur atmen. Was ich ganz sicher nicht weiß, ist, wie es möglich sein sollte, hier mal eben so zu beschreiben, wer ich bin. Was immer ich auch sage - es beschreibt ja immer nur einen kleinen Teil. Wer bist du? Wer bin ich? Naja, ich bin Landschaftsgärtner/Umweltschützer/Postbote oder der Papst. Aber wir sind ja alle noch so unendlich viel mehr (andererseits, ok, ich selbst zB bin ja nicht mal der Papst). Ich schicke also mal vorweg, was mir selbst in meinem Leben wirklich wichtig vorkommt:

Ich bin Mensch, Eine suchende, dabei stets gefundene Seele. Ich empfinde das Leben als Reise. Ich glaube, dass in uns allen etwas zauberhaft Schönes ist, das allerdings allzuoft verschüttet und vergraben ist, ein Licht, das wir im Verlauf der Reise aber in uns selbst wiederentdeckten und wiederbeleben (lassen) dürfen. Ich glaube, dass unser aller Weg ist, mit fortschreitender Zeit sanfter und milder werden zu dürfen (nicht zu müssen), nicht mehr zu urteilen, die Härte und die Bitterkeit aus unseren Herzen fließen zu lassen, nachdem wir sie als Teil unseres Werdens erkannt, umarmt und verabschiedet haben. Ich glaube daran, dass wir Teil von etwas Großem und Wunderbaren sind und ich glaube, dass der Begriff Gott dem ganzen nicht wirklich gerecht wird, weil wir alle uns darunter natürlich etwas anderes vorstellen (darüber schrieb ich kürzlich ein ganzes Buch - "Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte"). Ich glaube nicht an Religion und Dogmen, sondern an die Kraft der Liebe, an gewaltloses Miteinander, an die Schönheit geteilter Achtsamkeit, Ich glaube an eine befriedende, nicht ausgrenzende liebevolle Spiritualität in uns allen, an einen Ort in unseren Herzen, an dem wir von Gnade umglänzt und in Liebe getauft sind. Die Gewissheit dieses Ortes, das Zuhausesein in ihm und die Erlebnisse auf meinen vielen Wegen durch die Innen- und Außenbezirke der Welt, lassen mich weiterreisen. An diesem Ort im eigenen Herzen findet sich für mich - wieder ganz ohne Worte und Intellekt - Sinn in der Stille und schließlich "Gott" und Liebe in allem was ist. Ich selbst bin schon sehr oft auf die Nase gefallen, sowohl im Innen als auch im Außen. Ich habe meinen Frieden damit, dass es so war, so ist und vielleicht auch so bleiben wird. Der persische Poet Rumi schrieb einst, wir würden "nur aus Lieben und Leiden lernen". Meine eigenen Erfahrungen bestätigen das. Es ist wichtig, dabei nicht bitter zu werden (obwohl es doch Gelegenheiten genug gibt), sondern sich immer wieder neu in Glauben, Liebe und Hoffnung zu bergen, ohne dabei so zu tun, als sei alles bloß immer Heitideiti. Und das ist jetzt eine ganz gute Überleitung zu dem, was ich außerdem noch bin. Ich fang nochmal an, vielleicht liest sich das jetzt anders. :-) :  

Mein Name ist Jens Böttcher, ich bin Künstler. Ich schreibe Bücher. Ich mache Musik, ich spiele sie (oder lasse mich im besten Fall von ihr spielen), ich schreibe Songs und singe. Ich schreibe und produziere und spreche fürs Fernsehen - zuletzt für die großartige Satiresendung Extra 3 (ARD/NDR). Und ich habe eine eigene TV-Talk-Sendung namens "Tiefsehtauchen", in der ich mich mit interessanten Gästen über das Leben unterhalte. Manchmal lese ich Hörbücher vor oder spiele in Hörspielen mit, zwischendurch habe ich auch schon mal kleinere Rollen in Filmen oder im Fernsehen übernommen. Ich gehe auf Tournee. Vieles von dem was ich aktuell tue, findet ihr bei Interesse in der Youtube oder bei Big Brother Google. Zusammen mit meinen geliebten Brüdern und chronischen Kollaborateuren Henry Sperling und Karsten Deutschmann betreibe ich nicht nur das Orchester des himmlischen Friedens und eine kreative Ideenschmiede, sondern auch den Verlag/das Label schwarzweissradio. Wir produzieren seit vielen Jahren unsere Musik, unsere Fernsehprojekte und neuerdings auch Bücher selbst. Da kommt noch einiges euch zu. :-)

In meinen Büchern und der Musik findet sich stets der Versuch, meiner eigenen und unser aller Sehnsucht Töne und Worte zu geben. Ich konnte nie damit aufhören, all die verborgenen Wunder zu suchen, sie zu erspüren, dem Ruf des Unsichtbaren nachzugehen. Ich werde das weiter tun, ich werde dabei weiter zwischen Melancholie, Hoffnung, Tränen, Humor und Freude pendeln. Wenn ihr mögt, könnt ihr davon in meinen Geschichten lesen und die Sehnsucht, das Suchen, aber vielleicht auch einen Hauch der Gewissheit in meiner Musik hören. Vielleicht geht es euch in vielem genauso wie mir. Das würde mich freuen. Worte reichen ja sowieso nicht aus. Aber manchmal sind sie ja doch ein wunderbares Werkzeug. 

Willkommen also auf dieser Homepage. Ich freue mich, dass ihr da seid. Wenn ihr möchtet, besucht mich auch auf Facebook (die Jens Böttcher-Künstlerseite oder meinen freierfundenen Privatsekretär Paco de Luca, mit dem ihr euch anfreunden könnt. Auch schwarzweissradio hat eine Facebook-Seite. 

Videos mit Musik, Poesie, Fernsehsendungen und allerlei andere Kunstwerke findet ihr auf unseren YouTube-Kanälen schwarzweissradio, Jens Böttcher oder Tiefsehtauchen. Für noch mehr Infos schaut einfach mal auf unsere schwarzweissradio.de-Seite. Dort könnt ihr übrigens auch sehr unkompliziert meine Bücher und Alben bestellen (falls ihr Lust habt, statt dem römischen Reich, äh, Amazon, lieber uns ein bisschen zu unterstützen). :-) Unsere (Henrys-Karstens-meine) Arbeiten für Extra3 ("Neulich im Bundestag") finden sich ebenfalls in der YouTube. Und wir touren regelmäßig mit unserem Orchester des himmlischen Friedens. Und es gibt einen Newsletter, den ihr auch über diese Seite abonnieren könnt. Und ihr könnt mir gern jederzeit über diese Homepage schreiben (und bei Henry oder mir Konzerte und Lesungen anfragen). 

 Wer bin ich also? Ich bin all das und noch viel mehr. Und viel weniger. Und eben doch wieder viel mehr. Ich bin Teil dessen, was einfach ist, ohne Urteil, ohne Wertung. Meine besten Tage sind die, an denen ich nicht mehr sein möchte, als das was ich sowieso bin. ;) 

Danke für eure Aufmerksamkeit, für euer Interesse und für eure Freundschaft. Die Begegnungen mit euch in den letzten Jahren haben mich innerlich oft sehr bereichert.

Ich wünsche euch Liebe und Frieden auf eurer Reise. Und ich freue mich darauf, euch unterwegs zu treffen. 

Godspeed jb