NEUE WORKSHOPS IM HERBST

Nachdem der BIBEL-WORKSHOP so große Freude gemacht hat, werd ich spätestens im Herbst einen weiteren Workshop anbieten. Thema weiß ich noch nicht, derzeit noch zu viel Arbeit an neuen Projekten und zu viele Ideen im Kopf. :-) 

... der "etwas andere" BIBEL-Online-Workshop mit Jens ... im Februar ...  

... der "etwas andere" BIBEL-WORKSHOP mit Jens Böttcher ... hier gibt's alle wichtigen Infos.

 Du könntest jetzt natürlich fragen: "Hm. Aha, lieber Jens. Warum denn ausgerechnet ein "Bibel-Workshop?" Die Antwort ist ziemlich einfach: Weil ich es auf dem Herzen habe. Nach vielen Jahren des Herumreisens durch die inneren Länder meiner Seele ruft alles in mir, dass es nun Zeit dafür ist, dass ich diesbezüglich etwas zu erzählen und zu teilen habe. Nicht nur, weil die Essenz und die christliche Substanz meines eigenen Glaubens mir so wichtig und immer wieder lebensrettend war und ist, sondern weil ich fest daran glaube, dass die Bibel ein einzigartig-wunderbares, himmlisch-inspiriertes und lebensnahes Buch ist, das jedoch immer wieder und immer weiter für so furchtbar vieles herhalten muss, was hier unten auf der Welt im großen Stile schief läuft. Aus guten Gründen! Es ist natürlich absolut nicht zu leugnen, dass die Menschen, die auf die eine oder andere Weise an das glauben, was die Bibel erzählt, ihren Teil dazu beigetragen haben, dass dieses heilige Buch mittlerweile teilweise einen ziemlich arg schlechten Ruf hat. Genau wie Gott. Darüber habe ich ja bereits ein ganzes Buch geschrieben ("Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte") Meine Güte, was ist nicht alles an Greultaten und Unrecht im Namen der Bibel geschehen? So furchtbar! Womit ich auch schon bei meiner ersten Prämisse lande: in meinen Bibel-Workshops wird es nicht um die vielen Interpretationsmöglichkeiten einzelner biblischer Passagen gehen, es wird weder theologische Rechtfertigungen für Untaten geben, noch Anklagen an all jene, die es absurderweise hinbekommen (und hinbekommen haben), dem Geist der Schriften bizarre Gewalt anzutun -- und somit jede andere Form von Gewalt zu rechtfertigen, die sie im Namen des Christentums in die Welt getragen haben. All das soll natürlich kurz Erwähnung finden und einsortiert werden, aber des Weiteren keine große Rolle spielen. Dieser Workshop möchte an einem ganz anderen Punkt beginnen, nämlich an einem, der weit und tief hinter die Buchstaben des Buches schaut, den Fokus richten auf das, was eben wunderbar ist und tatsächlich nicht vergewaltigt werden KANN (so sehr sich die Irren auf dieser Welt auch darum bemühen mögen!). Deshalb ist der Workshop natürlich auch etwas für jene, die längst gläubig sind (wie auch für jene, die Glauben und Sehnsuchtzwar  in sich spüren, aber keine Lust haben, sich auf etwas festzulegen, was sie nicht spüren und erst recht nicht auf die ewig gleichen Pseudo-intellektuellen Debatten und Rechtfertigungen!).

So wie auch in meinen Lebenskunstberatungs-Sessions möchte ich mit euch gemeinsam gern in die Tiefe kommen. Und dabei die Frage stellen, was die Bibel uns eigentlich wirklich ganz grundsätzlich erzählt und offenbart? Oberflächlich betrachtet kennen wir die Antwort: es geht um die Geschichte unserer Schuld, mehr noch: nicht nur unserer, sondern die Schuld der Menschheit, darum, dass Gott sie uns letztlich erlassen und sich mit der Menschheit versöhnt hat, in dem er seinen Sohn Jesus auf die Welt sandte, damit er diese Last für uns trägt. Wäre übriges schön gewesen, wenn diese wunderbare Botschaft bis hierher auch auf ungefilterte Weise hätte wirken dürfen. Aber auch das hat oft nicht wirklich geklappt -- oder warum wirken viele Gläubige eigentlich so schuldbeladen? Und dann, ja, dann geht es schließlich um den wahrhaft waghalsigen Glauben an eben diese Geschichte, um diese eigentlich in sich ja schon total krasse Aussage. Sind wir nicht alle viel zu klug für solche Märchen? Wir kennen das doch alle auswendig, aus Gesprächen mit anderen Seelen, aber auch aus Gesprächen mit uns selbst: "Was soll der ganze Kram mit der Schuld denn überhaupt? Was ist das für eine komische Idee? Wieso sind wir schuldig, an was denn? Und dann, gleich danach, kommt dann die oft logische Schlussfolgerung: Lass mich bloß in Ruhe mit dieser negativen Idee und der absurden Story, dass Gott (wer oder was ist denn das eigentlich?) es überhaupt nötig hätte, seinen eigenen Sohn zu opfern, um das ganze wieder gerade zu rücken. Glaubst du doch selbst nicht, oder? Religion SCHADET den Menschen seit Jahrhunderten, sie tut doch nichts Gutes! Hinfort damit!" An diesem Punkt möchte ich beginnen, weil ich davon überzeugt bin, dass das alles nicht stimmt. Religion mag das eine sein, sie hat Schreckliches angerichtet, aber warum sollten wir uns denn überhaupt all zu sehr mit IHR beschäftigen -- denn da ist ja auch der komplett "un-religiöse" Glaube an eine liebevolle Schöpfungskraft, die sogar in persönliche Beziehung mit uns Menschen tritt, die sogar in uns selbst zu finden ist, wenn wir es der Stille erlauben, in unseren Leben Raum zu bekommen. Dieser Glaube (den wir selbst nicht "machen" können!) ist etwas absolut Wunderbares, Hilfreiches, Lebensrettendes, Erleichterndes, Inspirierendes und Trostvolles. Und tatsächlich, das wird sich in diesen Workshops entfalten, hat das alles sehr wohl mit Schuld und Vergebung zu tun. Weil wir alle in diese sonderbare Welt hineingeboren worden sind, in der es ja fast immer EBEN DARUM geht. Falsch sein. Richtig sein. Dazugehörigkeit. Anpassung. Selbstaufgabe. Schließlich Selbsterkenntnis - inklusive jenem Teil der uns lehrt, dass Gott oft eben dort spürbar wird, wo unser "Selbst" endet.
Gleichwohl ... steht am Ende der Geschichte eben nicht die Depression, nicht das Unglück, nicht die Bitterkeit, sondern ... die Gnade, die Versöhnung, die Liebe. Und zwar eine Liebe, die wir in uns selbst spüren und ersehnen, von der wir aber intuitiv wissen, dass sie eine andere Quelle haben muss als uns selbst. Um den Zusammenhang dieser Schuld und dieser Liebe wird es gehen. Und ich freue mich unbändig darauf, gemeinsam mit euch auf Erkenntnis- und Spurensuche zu gehen.

Für die kritischen Pragmatiker unter euch, die sich jetzt fragen, ob ich für diese Art von Workshop überhaupt irgendwie "qualifiziert" bin, sei noch schnell gesagt bzw. wiederholt was auch auf der Seite bezüglich meiner Lebenskunstberatungs-Sessions zu lesen ist: Nein und ja. Erstmal das Nein: Ich bin Schriftsteller und Musiker, bin also kein studierter Theologe, ich bin auch kein ausgebildeter Therapeut, ich habe keine Berechtigungsscheine und ihr bekommt hinterher auch kein Zertifikat. 
Nun glaube ich aber, dass das JA deutlich mehr Gewicht hat: Ich bin ein Mensch. Ich fühle. Ich denke. Das sollte reichen. Und das ist selbstverständlich auch das, was ihr als Qualifikation braucht, um an dem Workshop teilzunehmen. :-) Mehr nicht.

Der Workshop beginnt mit einem kurzen Überblick über die Historie der biblischen Schriften, dann geht es konkret in ausgewählte Passagen und Bücher des alten und neuen Testaments.

Da es ein Workshop ist, gibt es für euch natürlich auch ein paar wichtige Fragen und "Aufgaben" (Stillwerden) zum Selbstreflektieren. Das Ziel des Workshops ist dabei ganz klar definiert: er stellt sich in den Dienst der Inspiration zum Loslassen alter Muster und festgefahrener Gedanken ... der seelischen Erleichterung ... und eines Glaubens, der gewagt werden möchte, weil er auf die reine Gnade und Liebe Gottes zielt. Ohne Aber. Eigentlich wollte ich das sogar als Subtext für das ganze Seminar wählen: Die himmlische Liebe und Gnade tragen alles in sich, was wir ersehnen. Und das Beste dabei: sie kennen das Wort "aber" nicht. Im Gegensatz zu uns. :-)

Ablauf: Der Februar-Workshop findet an zwei aufeinanderfolgenden Abenden per Zoom Online statt, nämlich am Mittwoch, den 18.2 (19h-21h), am Donnerstag, den 19.2 (19h-21h), dazu gibt's eine Abschlussrunde zur Aufarbeitung, zur Kommunikation und zum Austausch am Samstag, 21.2, vormittags von 10h-12h. 

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Teilnahmegebühr: 170-€ zzgl. 7% Mwst.